3D-Printed Animals That Actually Move

3D-gedruckte Tiere: welche bewegen sich wirklich?

„3D-Tier" heißt online alles Mögliche — von der starren Figur bis zum vollbeweglichen Modell. Der Unterschied ist groß, und man sieht ihn auf Fotos praktisch nie. Deshalb kurz, wie es technisch funktioniert.

Print-in-Place: gedruckt, nicht montiert

Ein bewegliches Tier wird bei uns in einem Stück gedruckt, mit den Gelenken bereits an ihrer Stelle. Der Drucker legt zwischen zwei Segmente einen Spalt von wenigen Zehntelmillimetern — genug, dass die Teile nicht verschmelzen, zu wenig, dass sie auseinanderfallen. Man löst die Gelenke beim ersten Mal mit leichtem Biegen, danach laufen sie dauerhaft.

Das heißt: kein Zusammenbau, keine Schrauben, keine losen Teile, die verloren gehen. Und keine Klebestelle, die irgendwann bricht.

Welche unserer Tiere sich bewegen

  • Oktopus, 17 cm — jeder der acht Arme einzeln beweglich
  • Chamäleon, 17 cm — Körper und Schwanz, der Schwanz rollt sich ein
  • Tarantel, 20 cm — alle acht Beine mit je mehreren Gelenken
  • T-Rex-Skelett, 15,5 cm — jeder Wirbel einzeln, die Wirbelsäule biegt sich komplett durch
  • Schlange, 21 cm — segmentweise, hält jede Form, in die man sie legt
  • Mini-Tiere, 5–7 cm — Fuchs, Axolotl, Krokodil, auch die sind gelenkig

Woran man es vor dem Kauf erkennt

Zwei Hinweise: Steht „print in place" oder „flexi" dabei, ist es beweglich. Und wenn ein Produktfoto das Tier in verschiedenen Haltungen zeigt, stimmt es meistens — starre Figuren werden immer in derselben Pose fotografiert.

Alle beweglichen Tiere stehen bei uns unter Flexi-Tiere, die Dinosaurier separat unter Dinosaurier.

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